Continental: Übernahmepoker um Phoenix
Der Conti-Finanzvorstand Alan Hippe hatte erst am Dienstag im Gespräch mit Dow Jones Newswires nachdrücklich bekräftigt, den Angebotspreis von 15 Euro je Aktie nicht zu erhöhen. Als "zum Teil positiv, zum Teil abwartend" hatte er die derzeitige Reaktion der Fonds auf das Angebot bezeichnet, aber auch "spekulative Elemente" in dem Vorgehen einiger Fondsmanager erkannt.Vier Tage vor Ablauf des übernahmeangebots an die Phoenix-Aktionäre sind 57,04% der Stimmrechte des Hamburger Automobilzulieferes angedient worden. Bis Donnerstag, 16.00 Uhr, habe Conti damit theoretisch Zugriff auf 8.768.586 (8.545.563) Mio Aktien gehabt, geht aus einer Finanzanzeige des Konzerns vom Freitag hervor. Damit fehlen Conti immer noch knapp 18% der Stimmrechte, um die Akquisition zu vollziehen.Denn nur mit einer Dreiviertel-Mehrheit sei es dem Konzern möglich, die im Zeitrahmen von zwei Jahren geplanten Synergieeffekte von rund 30 Mio. Euro zu realisieren.




