DaimlerChrysler will 500 Millionen Euro sparen
Die DaimlerChrysler AG fordert von ihren Mitarbeitern eine Kostensenkung von jährlich 500 Millionen Euro bei der neuen C-Klasse und ihren Derivaten, wie die Nachrichtenagentur Dow Jones-VWD meldet. Dazu wurde dem Betriebsrat ein Maßnahmenpaket vorgeschlagen, so Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Günther Fleig. Sollte dieser Betrag nicht erreicht werden, kündigte Mercedes-Chef Prof. Jürgen Hubbert den Wegfall von 6.000 Arbeitsplätzen im Werk Sindelfingen an, wo neben Bremen die aktuelle C-Klasse produziert wird. Dann würden die Kapazitäten für die 2007 startende C-Klasse in Norddeutschland und Südafrika entsprechend ausgebaut, sagte Prof. Hubbert. Die Sicherung der Beschäftigung in Deutschland habe zwar Priorität. Aber insbesondere der Standort Sindelfingen mit seinen höheren Zuschlägen, großzügigeren Pausenregelungen und einer höheren Zahl von Feiertagen sei momentan zu teuer. "Wenn wir die baden-württembergische Krankheit nicht beseitigen, wird es zu einem massiven Arbeitsplatzabbau kommen”, sagte Prof. Hubbert. Eine Einigung mit dem Betriebsrat müsse bis Monatsende getroffen werden. Eine völlige Verlagerung der Produktion der neuen C-Klasse aus Deutschland sei nicht geplant.




