GM: Europageschäft auf dem Prüfstand
Arbeitsplatzabbau bei GM in Europa scheint unvermeidlich: Wie Europa-Chef Fritz Henderson auf dem Pariser Automobilsalon bestätigte, müssen Maßnahmen zur Kostensenkung auch bei den Personalkosten ansetzen. Er will in den kommenden zwei Monaten ein verschärftes Sanierungskonzept vorlegen. Während Europa-COO Carl-Peter Forster Medienberichte, wonach in Europa 3 000 Stellen wegfallen sollen, als reine Spekulation zurückwies, konnte er aber Personalabbau nicht ausschließen. Laut Forster könnte auch eins der GM-Werke geschlossen beziehungsweise Kapazitäten abgebaut werden. GM-Entwicklungschef Bob Lutz verkündete unterdessen gegenüber der Süddeutschen Zeitung, dass es in Europa künftig “nur noch GM-Werke” geben werde und keine Saab- oder Opel-Fabriken mehr. Die Kosten des Produktionsstandorts Deutschland seien so hoch, dass sich GM die bisherige Struktur von Opel nicht mehr leisten könne. “Opel und Saab können nur im GM-Verbund leben”, sagte Lutz.




