BMW muss Produktion in Dingolfing stoppen
BMW stoppt aufgrund von Qualitätsproblemen seitens eines Zulieferers die Produktion im Werk Dingolfing für drei Tage. "Wegen Lieferschwierigkeiten bei einem Lieferanten muss die Produktion in Dingolfing länger als ursprünglich geplant in der Faschingswoche unterbrochen werden", sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Dow Jones-VWD. Der Konzern baut in dem Werk pro Tag durchschnittlich 1.200 Fahrzeuge. Ursprünglich wollte BMW das Werk in der Faschingswoche, 6. KW, am Montag und Dienstag, den 7. und 8. Februar, schließen. Ein Teile-Engpass lässt die Bänder nun bis Freitag stillstehen. Um welchen Zulieferer es sich handelt, ließ die BMW-Sprecherin offen. Die Nachrichtenagentur AFP schreibt – unter Berufung auf Branchenkreise -, dass es sich dabei um Bosch handeln soll. Bosch habe Probleme mit Diesel-Einspritzpumpen, die an zahlreiche Automobilhersteller geliefert werden. Außer BMW bestätigten VW-Tochter Audi und DaimlerChrysler-Tochter Mercedes-Benz die Engpässe. Die OEMs warten nun auf Nachbesserung durch den Zulieferer, hieß es.




