“Rüsselsheim hat gute Chancen”
Noch lässt GM Europe die Katze nicht aus dem Sack, aber sowohl GM-Europe-Chef Carl-Peter Forster wie auch Opel-Chef Hans Demant ließen durchblicken, dass die Entwicklung der Delta-Kompaktplattform, auf der auch die nächste Astra-Generation basieren wird, wohl künftig Rüsselsheimer Sache ist. "Rüsselsheim hat gute Chancen", so Forster gegenüber dem Handelsblatt. Die Entscheidung werde in 2005 fallen. Opel-Gesamtbetriebsrat Klaus Franz rechnet mit einer Weichenstellung noch im Februar 2005.Insbesondere für Chevrolet, einschließlich der Ex-Daewoo-Truppe, würde dies bedeuten, die bislang in USA und Korea ansässige Entwicklung für Kompaktfahrzeuge nach Rüsselsheim zu verlagern. Für europäische und deutsche Zulieferer eine gute Gelegenheit, neue Partnerschaften aufzubauen.Die Entwicklungshoheit für die Mittelklasse-Fahrzeuge hat Opel schon im Herbst 2004 erhalten. Seitdem arbeiten in Rüsselheim Entwickler von Opel, Saab und Chevrolet Schulter an Schulter unter anderen an der nächsten Vectra-Generation, am künftigen Saab 9-3 sowie an einen neuen Chevrolet-Modell.




