Indien: Skoda, Renault und Hyundai geben Gas
Indiens Automarkt boomt: 2004 stieg der Autoabsatz um 20 Prozent. Entsprechend wachsen die Begehrlichkeiten bei der internationalen Autoindustrie, in Indien stärker Fuß zu fassen. Skoda will die Produktionskapazitäten vor Ort auf rund 30 000 Einheiten verdoppeln. Der tschechische Autobauer investierte bislang rund 130 Millionen Euro in die das Werk in Aurangabad, die einzige Skoda-Fabrik außerhalb Europas (siehe auch Interview mit Skoda-Chef Detlef Wittig in der kommenden Ausgabe der AUTOMOBIL-PRODUKTION 4/2005, S. 52 ab 7. April erhältlich: Hier als kostenloses Probeheft sofort zu bestellen!).Renault ist über ein Joint Venture mit dem indische Hersteller Mahindra & Mahindra im Markt vertreten. Das Gemeinschaftsunternehmen wird den Logan fertigen. Toyota verkündete jüngst, bis 2010 den Marktanteil im boomenden Kleinwagen-Geschäft auf dem Subkontinent auf zehn Prozent verdoppeln zu wollen.Hyundai gab den Bau einer zweiten Fabrik mit einer Kapazität von 150.000 Fahrzeugen bekannt. Damit wird der koreanische Hersteller über ein Fertigungsvolumen von 400.000 Autos jährlich verfügen.




