Porsche: Arbeitsplätze bis 2010 garantiert
Porsche hat sich mit der Belegschaft auf Eckpunkte eines Standortsicherungsvertrages bis 2010 verständigt. Die Vereinbarung soll für rund 5.400 Beschäftigte im Stammwerk Zuffenhausen sowie in Ludwigsburg gelten. Dies gaben Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und Betriebsratschef Uwe Hück am Mittwoch in Stuttgart auf einer Betriebsversammlung bekannt. Die noch nicht unterschriebene Vereinbarung enthält unter anderem Investitionen in Lackieranlagen in Höhe von rund 200 Millionen Euro. Die Fertigung der 911er und des Boxster bleiben in Zuffenhausen und sollen ausgebaut werden. Außerdem sollen alle Motoren für alle Baureihen in Stuttgart produziert werden. Stuttgart werde damit zum “Weltmotorenwerk” für das Unternehmen, so Hück. Die vertraglich zugesicherte fünfminütige Arbeitspause pro Stunde (“Steinkühlerpause”), immerhin 18 Arbeitstage je Arbeitnehmer jährlich, bleibt erhalten, eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeiten ist aber vorgesehen. Dies hatte Wiedeking für die Stammwerke gefordert als Voraussetzung für den Bau einer vierten Modellreihe. Der Porsche-Chef deutete an, dass eine Entscheidung über den Bau dieser vierten Modellreihe unmittelbar bevorsteht, die dann voraussichtlich auch in Deutschland gefertigt wird.




