Georg Fischer legt zu
Georg Fischer, Zulieferer in den Bereichen Autoteile, Maschinenbau und Rohrleitungssysteme, verzeichnete im ersten Halbjahr 2005 ein Umsatzplus von fünf Prozent auf 1,852 Milliarden Schweizer Franken (1,2 Milliarden Euro). Ein um fast 50 Prozent verbessertes Betriebsergebnis gegenüber Vorjahr zeigen die Erfolge im Markt und die Wirkung des Strukturprogramms. Der Reingewinn des Konzerns stieg auf 76 Millionen Franken oder 49,4 Millionen Euro.Automotive im PlusGeorg Fischer konnte auch im größten Geschäftsbereich Automotive den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 4,6 Prozent auf 926 Millionen Franken (594 Millionen Euro) steigern, der EBIT liegt mit 57 Millionen Franken oder 36,5 Millionen Euor um 16 Prozent über Vorjahr. Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 6,2 Prozent (Vorjahr: 5,5). Die Umsatzsteigerungen konnten insbesondere in Europa außerhalb Deutschlands, in Amerika und Asien erzielt werdenStandorte: Aus München verlagert, in China gestartetEin neues Werk für Alu-Druckguss in Suzhou (China) geht im August in Produktion. Die Herstellung von Aluminium-Druckgussteilen in Deutschland wird Georg Fischer hingegen konzentrieren und die bisherige Fertigung der Georg Fischer Druckguss GmbH in München an die österreichischen Standorte Herzogenburg, Altenmarkt und Gleisdorf verlagern. Gründe seien spezifische Nachteile wie hohe Lohnkosten und ungünstige Infrastruktur. Das Werk in München weise nach Unternehmensangaben im internen Standortvergleich eine deutlich geringere Effizienz auf. Die Entscheidung wurde getroffen, um die Wettbewerbsfähigkeit im Druckgussbereich auch langfristig sicher zu stellen.




