Reithofer warnt vor Schwarzmalerei
Der BMW-Vorstandsvorsitzende Dr. Norbert Reithofer warnt angesichts der Finanzkrise vor Schwarzmalerei. "Alle sehen nur noch dunkle Wolken. Aber auch die werden wieder abziehen", meinte er kürzlich im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Dort bekräftigte der BMW-Chef auch seine Prognose für das laufende Jahr: "Wir haben eine Umsatzrendite von vier Prozent angekündigt. Daran halten wir fest. Darüber hinaus streben wir an, den Gesamtabsatz in diesem Jahr nochmals zu steigern."BMW hatte im September 2008 einen deutlichen Absatzeinbruch zu verkraften. Der Verkauf der Konzernmarken sank gegenüber dem Vorjahresmonat um knapp 15 Prozent auf 121.621 Einheiten. Aufgrund der schlechten Absatzsituation hat BMW wie auch einige andere deutsche OEMs zeitweilig die Produktion eingestellt. Im größten BMW-Werk Dingolfing wird die Fahrzeug-Fertigung während der bayrischen Herbstferien Anfang November eine Woche lang ruhen; im Zulieferwerk Landshut wird zeitgleich der Output reduziert. Mehrtägige Fertigungsstopps für die Werke Regensburg und Leipzig sind ebenfalls angekündigt.




