Fraunhofer-Projekt Systemforschung Elektromobilität

22.06.2009, 10:51 Uhr

Der deutschen Automobilindustrie zu helfen, sich langfristig einen weltweiten Spitzenplatz zu sichern, ist eines der Ziele des umfassenden Fraunhofer-Projekts “Systemforschung Elektromobilität”. Die Fraunhofer-Wissenschaftler arbeiten dazu an Lösungen für die Aspekte der Elektromobilität. Neu ist hierbei das Know-how-Angebot durch das Fraunhofer für die gesamte Prozesskette der künftigen Elektromobilität.

Ziel der Wissenschaftler ist es, mit vereinten Kräften in zwei Jahren grundlegende Bausteine für die E-Mobilität zu entwickeln. An dem Projekt beteiligen sich 34 Fraunhofer-Institute, unterstützt von der Bundesregierung, die sich bereits im Rahmen des Konjunkturprogramms I mit 14 Millionen Euro beteiligte. Jetzt stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung weitere 30 Millionen aus dem Konjunkturprogramm II zur Verfügung.

Das Fraunhofer hebt im Rahmen des Projekts den hohen Wirkungsgrad von Elektromotoren hervor. Was fehlten seien aber kostengünstige und langlebige Energiespeichersysteme. Daher arbeite man unter anderem an robusten Lithium-Ionen-Akkus. Die Fraunhofer-Wissenschaftler ersetzen dabei etwa brennbare und gefährliche Elektrolyte durch stabile Polymere. Das Zusammenspiel von Fahrzeugkomponenten und Schnittstellen prüft man anhand von Demonstratorfahrzeugen in speziellen Prüfzentren und teste neue Anforderungen an Bauteile und Komponenten, wie etwa im Prüfzentrum für Hybrid- und Elektrofahrzeuge am Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB in Erlangen. Wichtig sei das Engegement und Know-how des Fraunhofer Instituts darüber hinaus etwa beim Thema Standards für die Schnittstellen Pkw-Stromnetz sowie beim Themenbereich regenerativ erzeugter Strom.

 
 

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