GM verkauft Hummer an Chinesen
Ein chinesisches Unternehmen will die Geländewagen-Sparte Hummer von der insolventen Opel-Mutter General Motors (GM) kaufen, so ein Bericht der Financial Times Deutschland. Die Übernahme solle im dritten Quartal abgeschlossen werden, teilte Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery mit. Über finanzielle Details werde derzeit nicht entschieden. Die Zentrale und Aktivitäten von Hummer sollten in den USA bleiben.
Kommt das Geschäft zustande, würden damit mehr als 3.000 Arbeitsplätze in Amerika gesichert. Auch das Management soll bleiben. Nur einen Tag nach ihrem Insolvenzantrag hat General Motors damit mit der geplanten Schrumpfkur begonnen. Der Konzern hatte am Dienstag mitgeteilt, eine vorläufige Einigung zu Hummer mit einem Käufer erreicht zu haben. Den Namen hatte GM aber nicht genannt.
Experten zufolge wird der Verkauf möglicherweise nicht mehr als 100 Millionen Dollar für GM erbringen. 2008 hatte GM Hummer vergeblich für rund 500 Millionen Dollar angeboten. Tengzhong ist ein Privatunternehmen, das im Straßenbau, Hochbau und der Ausrüstung für die Energieindustrie tätig ist.




