Karmann-Mitarbeiter erleichtert
Insolvenzverwalter und Betriebsrat des insolventen Fahrzeugbauers Karmann haben sich darauf geeinigt, den Werkzeugbau zu erhalten. Damit werden bei dem Osnabrücker Unternehmen, das im April Insolvenz angemeldet hatte, weniger Stellen abgebaut als zunächst befürchtet.
Die Nachricht sorgt bei rund 1800 Mitarbeitern des insolventen Autozulieferers für Erleichterung, wie die IG Metall am Montag mitteilte. Am Wochenende haben sich Betriebsrat und der vorläufige Insolvenzverwalter auf einen Sozialplan geeinigt. Im Ergebnis sollen statt der angekündigten 513 lediglich 300 Stellen abgebaut werden. Durch Umstrukturierungen will man bei Karmann Arbeitsplätze sichern, wodurch auch der Werkzeugbau mit 250 Stellen erhalten bleibt.




