GM – Verkauf von Unternehmensteilen genehmigt
Am Sonntag genehmigte ein Insolvenzgericht General Motors (GM) den Verkauf von Unternehmensteilen an einen neuen Konzern. GM darf die wertvollen Teile des Unternehmens aus der Konkursmasse herauslösen und sie an die Regierung weiterreichen, womit die Voraussetzungen für eine rasche Abwicklung der GM-Insolvenz geschaffen sind.
Presseberichten zufolge fiel die Entscheidung nach einem Hearing mit Regierungsvertretern und Vertretern von GM. Die Entscheidung sei ein wichtiger Schritt aus der Insolvenz, weil GM damit viele Kosten und Verbindlichkeiten loswird. Wie FAZ.Net berichtet, werde der größte Teil des Unternehmens an eine „neue” GM verkauft, die zu 60 Prozent im Besitz der Regierung sein wird. Kanada erhält demnach 12,5 Prozent der Anteile, die Gewerkschaft UAW 17,5 Prozent. Zehn Prozent bleiben für die Inhaber unbesicherter Anleihen.
Die bisherigen GM-Aktionäre verlieren ihre Anteile. Der Rest des insolventen Unternehmens einschließlich einiger stillgelegter Fabriken bleibt als „alte GM” übrig und wird liquidiert




