Millionen-Rückruf bei Toyota
Autobauer Toyota muss in USA 3,8 Millionen Fahrzeuge seiner Marken Toyota und Lexus zurückrufen. Wie Auto-Reporter mit Hinweis auf die Automotive News berichtet, sind Fußmatten, die am Gaspedal hängen bleiben können und somit für eine vom Fahrer ungewollte Beschleunigung des Fahrzeugs sorgen, der Auslöser für die größte Rückrufaktion in der Unternehmensgeschichte. Neben den Fußmatten will der Autohersteller auch die Konfiguration der Pedale überprüfen. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde „National Highway Traffic Safety Administration” hat nach eigenen Angaben einschreiten müssen, nachdem bei ihr zunehmend Meldungen über stark beschleunigende Fahrzeuge eingegangen waren, obwohl deren Fahrer das Gaspedal nicht mehr betätigt hatten. Die Behörde rät den betroffenen Fahrzeugbesitzern, die Fußmatte auf der Fahrerseite zu entfernen. Auslöser für diesen Rückruf war ein Unfall Ende August in San Diego, bei dem vier Menschen ums Leben kamen. Wie die Financial Times meldet, gaben an der Börse die Toyota-Aktien bereits um 0,8 Prozent nach.
Betroffen sind Fahrzeuge der Modelle:
- Toyota Camry (Modelljahre 2007 bis 2010), Avalon (2005 bis 2010), Prius (2004 bis 2009), Tacoma (2005 bis 2010),Tundra (2007 bis 2010).
- Bei Lexus die Modelle ES 350s (2007 bis 2010), IS 250s (2006 bis 2010) und IS 350s (2006 bis 2010).




