AUTOMOBIL FORUM Graz: Wolf und Forster optimistisch
Magna Europa-Chef Siegfried Wolf und Opel-Aufsichtsratsvorsitzender Carl-Peter Forster trafen sich heute beim AUTOMOBIL FORUM in Graz und zeigten sich beide optimistisch in Bezug auf den bevorstehenden Opel-Magna-Deal. Wolf: “Ich bin überzeugt, dass der Vertrag in Kürze unterschrieben wird”. Magna Europa-Chef Siegfried Wolf und und Opel-Aufsichtsratsvorsitzender Carl-Peter Forster waren zuversichtlich, dass der Opel-Verkauf von GM an den österreichisch-kanadischen Magna-Konzern bald vollzogen werden kann. Forster schlug in die gleiche Kerbe: Die Verträge seien unterschriftsreif, er hoffe auf rasche Unterzeichnung.Sowohl Magna-Europa-Chef Siegfried Wolf als auch Opel-Aufsichtsratschef Carl-Peter Forster sehen im möglichen Opel-Magna-Deal ein “Role Model” für künftige Kooperationen zwischen Zulieferern und Automobilherstellern. Im Umbruch der Automobilindustrie müsse man neue Formen der Zusammenarbeit entwickeln, sagte Wolf. Man könne sich angesichts der schwierigen Lage keine Gedankengrenzen leisten.
Opel Europa-Chef Carl-Peter Forster meinte zu der langen Dauer der Verhandlungen: “Eines ist klar: Das letzte Jahr war nervenaufreibend.” Die Mitarbeiter hätten ein gute Einstellung, “da muss man den Hut ziehen, dass vor dem Werk nicht die Teerfässer brennen”.
Falls es mit dem Engagement bei Opel nicht klappen sollte – “ich bin da sehr sehr guter Hoffnung” – dann sei man um eine Chance ärmer, aber man werde den Weg der Zusammenarbeit mit einem Hersteller eben etwas später gehen, so Wolf in der Diskussion nach seinem Vortrag. Die Technik sei heute kein Mirakel mehr, vieles laufe über Kosten und Innovation. Aber selbst diese nütze nichts, wenn man sie nicht zum Kunden bringe.
Wolf betonte, bei einem Opel-Magna-Deal werde das Zulieferer-Geschäft strikt getrennt, man hätte keinen Pasus im Vertrag eingebaut, dass Magna künftig als “Preferred Supplier Status” agiere. Denn Opel müsse ja schließlich auch wirtschaftlich geführt werden: “Magna bleibt Magna und Opel bleibt Opel.”
Forster erklärte hinsichtlich des Magna-Opel-Deals, die Mitarbeiter wollten endlich eine Lösung, sie wollen wissen, wie es weitergehe. Der Opel-Aufsichtsratschef lobte die flexible Struktur von Magna : “Die haben einen unternehmerischen Freiheitsgrad, der tut gut.” Im Magna-Verbund könne auf Know-how durch globale Präsenz und Netzwerke zurückgegriffen werden.




