Delphi Holdings LLP übernimmt Delphi Corporation

07.10.2009, 9:31 Uhr

Die Delphi Holdings LLP hat heute am 7. Oktober mitgeteilt, dass sie im Rahmen der Umsetzung des modifizierten Reorganisations­plans der Delphi Corporation die Übernahme fast des gesamten weltweiten Kerngeschäfts des Unternehmens abgeschlossen hat. Rodney O’Neal (Foto) bleibt Präsident und CEO des Unternehmens. Die Übernahme wurde von Elliott Management und Silver Point Capital in ihrer Eigen­schaft als Hauptgläubiger geführt. Vertreter von Elliot und Silver Point betonten: „Als Hauptinvestoren der neuen Delphi sind wir davon überzeugt, dass diese Transaktion eine solide finanzielle Basis für Wachstum und Erfolg des Unternehmens als weltweit führen­dem Anbieter in der Automobilindustrie bildet. Wir sind sehr froh, bei der Schaffung der neuen Delphi eine bedeutende Rolle gespielt zu haben.”

Das Produktportfolio des Unternehmens behält seinen Schwerpunkt auf Kfz-Elektronik- und Sicherheitssysteme, Antriebsstrang, Thermische Systeme, Kfz-Elektrik und komplette Bordnetze sowie Service, Produkte und Werkstattausstattung für den Teile und Zubehörmarkt. „Wir konzentrieren uns auf Technologien, die innovative Maßstäbe setzen und den Kunden konkrete Vorteile bringen, ohne dass wir dabei die gesellschaftlichen Belange in einer globalen Wirtschaft außer acht lassen”, erläutert Rodney O’Neal Präsident und CEO des Unternehmens. „Der Wettbewerbsdruck wird nicht nachlassen, aber die Restrukturierung, die wir bereits hinter uns gebracht haben, verschafft uns einen klaren Wettbewerbsvorteil, den wir auch nutzen werden”, so O’Neal. „Delphi ist agiler, flinker und robuster geworden. Wir sind von unseren Zukunftsaussichten überzeugt und gewillt die Position als einer der führenden weltweiten Zulieferer der Welt zu festigen..
„Wir sind unseren Kunden, die ihr Vertrauen in Delphi, in seine weltweit führenden Pro­duk­te und seine ununterbrochene Liefertreue gesetzt haben, dankbar für ihren Rückhalt und ihre Loyalität, ebenso wie unseren Zulieferern, die unsere Bemühungen in hohem Maße unterstützt haben” erklärte O’Neal. „Wir sind auch den engagierten Delphi Mit­arbeiter dankbar, die immer an den Interessen der Kunden orientiert blieben und selbst in der extrem schwierigen Phase in der Automobilindustrie fest zu uns stehen. Darüber hinaus sind wir uns der Opfer be­wusst, die manche Interessengruppen im Zuge der Restrukturierung bringen muss­ten.”

Delphi ist ein führender weltweiter Entwicklungspartner und Zulieferer für die Branchen Automobil, Computer, Telekommunikation, Energie und Unterhaltungselektronik. Delphi beschäftigt über 100.000 Mitarbeiter in 32 Ländern.
Delphi wird über genügend bilanzielles Eigenkapital verfügen, um sowohl in Technologie inves­tie­ren und die geplanten Restrukturierungskosten für den globalen Abbau von Überkapazitäten auffangen zu können”, erklärte O’Neal. „2010 planen wir etwa elf Prozent des Um­satzes in Forschung und Entwicklung zu investieren. Das erlaubt uns, uns weiter auf Technologien, Produkte und Dienstleistungen zu konzen­trieren, die es unseren Kunden ermöglicht, noch sichere und umwelt­freund­lichere Fahrzeuge zu bauen.”

Wie die Delphi US-Zentrale weiter mitteilt, wird das derzeitige Management weiter die Aktivitäten des Unternehmens auf der ganzen Welt steuern und Rodney O’Neal bleibt Präsident und CEO des Unternehmens. Darüber hinaus informiert der Delphi Konzern, dass für den Abschluß der Transaktionen in Russland und Südamerika noch die endgültige Zustimmungen der zuständigen Aufsichtsbehörden aussteht.

 
 

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