GM und EU: Frist gesetzt
Die EU-Wettbewerbshüter wollen die Opel-Übernahme bis 27. November abschließend kartellrechtlich prüfen. Die umstrittenen Staathilfen in Höhe von rund 4,5 Milliarden Euro seien davon allerdings ausgenommen. Brüssel fordert zudem eine schriftliche Klarstellung von GM und Opel-Treuhand, dass es bei der Entscheidung für Magna keinen politischen Druck gab. Am 3. November prüft der noch aktuelle Mutterkonzern GM den Verkauf und wird sich auch damit beschäftigen, wie und ob man die geforderten Informationen an die EU herausgeben werden. Momentan gibt es noch Befürchtungen, GM könnte den Verkauf an Magna ganz platzen lassen und Opel behalten wollen. Von Seiten der Bundesregierung bleibt man aber zuversichtlich: “Neue Probleme gibt es nicht”, so ein Sprecher des Berliner Wirtschaftsministeriums.




