METAV: erste Werkzeugmaschinenmesse 2010
Die nächste internationale Messe für Fertigungstechnik und Automatisierung, METAV, findet vom 23. bis 27. Februar 2010 in Düsseldorf statt. Das wichtige internationale Branchenereignis für die Metallbearbeitung wird in den geraden Jahren ausgetragen und bietet einen umfassenden Überblick zur internationalen Produktionstechnik.
Im kommenden Jahr prägen zwei Besonderheiten die METAV: Zum einen hat der Messeveranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) den Messetermin bereits in den Februar 2010 vorgezogen. „Damit ist die METAV die erste Werkzeugmaschinenmesse im Jahr 2010″, wie Dr. Detlev Elsinghorst, Präsident der METAV, erläutert. Zudem erreicht sie nach der tiefen Zäsur erstmals seit über einem Jahr wieder Fachbesucher in großem Umfang aus Nord- und Westeuropa. Der VDW geht davon aus, dass viele von ihnen die EMO in Mailand aufgrund von Budgetkürzungen und Reisebeschränkungen nicht besuchen konnten.
Bis Mitte November 2009 hatten sich rund 550 Aussteller aus 25 Ländern auf 30 000 Quadratmetern Nettoausstellungsfläche angemeldet. Viele Neuaussteller seien 2010 an Bord, die zur letzten METAV nicht oder überhaupt noch nie auf einer METAV ausgestellt haben, betonten die Veranstalter anlässlich einer Auftakt-Pressekonferenz zur METAV in den Ford-Werken in Köln.
„Die Aussteller müssen ihre Verwundbarkeit minimieren. All die Technologien dazu, werden auf der METAV präsentiert”, betont Elsinghorst und weist auf die Angebotsschwerpunkte der METAV hin. Diese sind: Werkzeugmaschinen für Zerspanung und Umformung, Fertigungssysteme, Präzisionswerkzeuge, automatisierter Materialfluss, Computertechnologie, Industrieelektronik und Zubehör.
Eines der Highlights auf der METAV 2010 wird das Dortmunder Schleifseminar des Instituts für Spanende Fertigung der Technischen Universität Dortmund ISF am 25. Februar 2010 sein, das mit 13 hochkarätigen Fachvorträgen aus Industrie und Hochschule aufwartet. Des Weiteren beteiligen sich bedeutende nordrhein-westfälische Landes-Cluster, unter anderem ProduktionNRW, Automotive, Energieforschung, Energiewirtschaft und Nano-Mikro+Werkstoffe mit einem Informationsstand an der METAV 2010. Sie thematisieren die Auswirkungen der E-Mobilität auf die Produktionstechnik und zeigen auf, welche Herausforderungen und Möglichkeiten sich daraus für die Unternehmen ergeben und wie sie diese für sich nutzen können.
„Wir wollen den Unternehmen aus dem Mittelstand die Möglichkeit geben, ihr Wissen einzubringen und ihnen Kompetenzen zugänglich machen”, schildert Professor Achim Kampker von der RWTH Aachen und Mitglied im Beirat Produktion NRW, Cluster Produktion NRW Automobile Antriebe der Zukunft. Zur E-Mobilität betont Kampker, dass Konzepte, bei denen einfach nur die E-Maschine den Verbrenner ersetze, nicht sinnvoll seien. Hier würde nur ein ganzheitliches Konzept weiterhelfen.
Nähere Infos unter: www.metav.de; www.vdw.de




