GMs Roßkur geht weiter
Wie das “Handelsblatt” berichtet, will sich der US-Autobauer immer noch von seinem kompletten Zuliefergeschäft trennen. Nachdem beim ersten Versuch kein Käufer gefunden wurde, wird die Suche nun mit Hochdruck fortgeführt.
GM braucht Geld. Daran hat sich nichts geändert. Um die finanzielle Schieflage auszutarieren will sich der US-Autobauer General Motors (GM) komplett von seinem Zuliefergeschäft trennen. Das ist der zweite Versuch, nachdem beim ersten kein Käufer gefunden wurde.
Den “Handelsblatt” zufolge, kündigte GM an, dass der Verkaufsprozess sofort beginnen werde. Ein Abschluss solle so schnell wie möglich erfolgen. Angaben zum erwarteten Erlös machte der Konzern nicht. GM braucht dringend Geld, um seine 6,7 Mrd. Dollar Schulden beim Staat zurückzuzahlen. Die US-Regierung hatte den Konzern vor der Pleite gerettet.
GM hatte Mitte 2009 einen Teil des Zuliefergeschäfts wieder zurücknehmen müssen. Grund war die Insolvenz der ehemaligen Tochter Delphi, bei der GM noch in der Pflicht stand. Delphi konzentriert sich nach geglücktem Neustart auf Elektronik, Motoren und Ersatzteile.
GM übernahm das Geschäft mit Lenksystemen und Antriebssträngen, das seitdem unter dem Namen Nexteer firmiert. Bei Nexteer arbeiten 6 200 Menschen in 15 Werken in Nord- und Südamerika, Europa und Asien. Zu den Kunden zählen neben GM auch Fiat, Ford, Toyota, Chrysler, Peugeot und Citroën.
GM-Chef Edward Whitacre hofft, schon dieses Jahr wieder einen Gewinn ausweisen zu können. „Meine Prognose ist, wir werden es schaffen”, sagte er in Detroit. Ein wichtiger Bestandteil der GM-Strategie ist dabei die rasche Restrukturierung des Europageschäfts mit den Marken Opel und Vauxhall





