Eberspächer: Strukturanpassung zum Turnaround
19.05.2010
Eberspächer hat 2009 den Turnaround aus der Krise geschafft und die Weichen für künftiges Wachstum gestellt: Nach verheerenden Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Esslinger Automobilzulieferer seine Strukturen soweit an die veränderte Nachfrage angepasst, dass er künftig wieder schwarze Zahlen schreiben wird.
“Dank zusätzlicher Aufträge in neuen Markt- und Technologiefeldern gehen wir davon aus, dass wir 2012 wieder zu unserer alten Umsatzstärke zurückkehren”, erläutert der Geschäftsführende Gesellschafter Martin Peters anlässlich der Jahrespressekonferenz der Unternehmensgruppe.

Eberspächer exhaust technology production: Seit Ende des Jahres ist das mit 1600 Mitarbeitern größte Werk der Eberspächer Gruppe im saarländischen Neunkirchen wieder voll ausgelastet.
Der krisenbedingte Nachfragerückgang führte im abgelaufenen Geschäftsjahr zu einem negativen Konzernergebnis von minus 63 Millionen Euro und einem Umsatzrückgang von 40 Prozent auf 1.342,0 Millionen Euro. Bereinigt um durchlaufende Posten wie beschichtete Monolithe oder Wettbewerberkomponenten waren es 33 Prozent weniger Umsatz.
Auf den größten Geschäftsbereich Abgastechnik entfielen 1.136,9 Millionen Euro Umsatz, das entspricht minus 41 Prozent bzw. minus 32 Prozent nach der Bereinigung um durchlaufende Posten. Im Geschäftsbereich Fahrzeugheizungen sank der Umsatz um 35 Prozent auf 205,1 Millionen Euro.
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Martin Peters
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