Audi investiert 850 Millionen Euro in Ungarn
Audi will einem Bericht des Donaukurier zufolge massiv in den Ausbau des Werks im ungarischen Györ investieren. Um an dem Standort künftig eine komplette Produktion zu ermöglichen, sollen rund 850 Millionen Euro ausgegeben werden, schreibt das Blatt unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Audi-Standort Ungarn: A3-Cabrio-Montage im Werk Györ. Die Ingolstädter wollen den Standort ausbauen. - Bild: Audi
Zuletzt hatte Audi bereits einen zweistelligen Millionen-Betrag in die Erweiterung des Grundstücks investiert. Laut “Donaukurier” soll das neue Werk Ende 2013 den Betrieb aufnehmen. Nach Informationen der Zeitung dürfte die Zahl der Audi-Beschäftigten in Ungarn im Zuge des Ausbaus um 1.800 auf etwa 14.000 steigen. Ein Audi-Sprecher wollte die Informationen am Donnerstag nicht kommentieren. Er verwies aber darauf, dass am Nachmittag eine Pressekonferenz in der ungarischen Hauptstadt Budapest stattfinden wird, an der Ministerpräsident Viktor Orbán und Audi-Chef Rupert Stadler teilnehmen werden.
Bisher produzieren die Ingolstädter in Györ hauptsächlich Motoren für den eigenen Bedarf und den der anderen Marken des Volkswagen-Konzerns. Zudem wird die Endmontage der Modelle TT Coupé, TT Roadster und A3 Cabriolet dort erledigt.
Bislang hielt sich Audi bedeckt, was die Pläne für den Standort angeht. Noch sei keine Entscheidung gefallen, hieß es von der Volkswagen-Tochter zuletzt. Mehrere Medien hatten in den vergangenen Wochen berichtet, Audi könnte in Györ künftig eine Stufenheck-Version des Verkaufsschlagers A3 für den US-Markt fertigen.






