BMW setzt auf Kleinwagen
BMW setzt nach Aussage seines CEO verstärkt auf Klein- und Kompaktwagen. Die Marken BMW und Mini werde das Münchener Unternehmen in diesem Segment mit neuen Modellen und Varianten ausbauen, kündigte Vorstandsvorsitzender Norbert Reithofer im Gespräch mit der Zeitung Die Welt an.

In fünf Jahren könnte beinahe jedes zweite Fahrzeug, das bei BMW vom Band laufe, ein Klein- oder Kompaktwagen sein. - Bild: BMW
In fünf Jahren könnte beinahe jedes zweite Fahrzeug, das bei BMW vom Band laufe, ein Klein- oder Kompaktwagen sein. Reithofer halte einen Anteil von 40 Prozent am Gesamtabsatz nicht für unrealistisch.
Das Segment der Klein- und Kompaktwagen wird nach Meinung von Experten auch für Premiumhersteller zusehends interessant und wichtig, denn sie können den allgemeinen Trend hin zu spritsparenden und umweltfreundlichen Autos nicht länger ignorieren.
Laut der Welt erwartet BMW in den kommenden Jahren aber auch weiteres Wachstum am Markt für Premiumautos. Dabei sehe sich das Unternehmen für die Nachfrage nach Oberklassefahrzeugen gerüstet, denn dort seien die Münchener traditionell stark.
Um die Kosten in den Griff zu bekommen, wolle BMW bestehende Kooperationen mit anderen Fahrzeugherstellern ausbauen. Dies geschehe aber eher zaghaft. In Daimler sehe Reithofer einen ausgezeichneten Partner. “Wir sind gut unterwegs und zufrieden mit der Zusammenarbeit”, sagte er. In den kommenden zwei Jahren werde man Baugruppen haben, die gemeinsam mit Daimler entwickelt wurden. Die Gespräche mit dem Stuttgarter Konzern über die gemeinsame Entwicklung von Motoren und Getrieben seien allerdings vom Tisch.




