EU geht Kartellverdacht bei Autozulieferern nach
Der Verdacht wiegt schwer. Die EU-Kommission untersucht mögliche widerrechtliche Absprachen unter Autozulieferern.

EU geht Kartellverdacht bei Autozulieferern nach. - Bild: EU
Konkret geprüft werde das Verhalten von Herstellern von Sicherheitgurten, Airbags und Lenkrädern, teilte die Kommission am Donnerstag mit.
In diesem Zusammenhang sei bereits am 7. Juni mit unangekündigten Untersuchungen bei den entsprechenden Unternehmen begonnen worden. Namen wurden nicht genannt.
Betroffen ist nach eigenen Angaben die schwedische Autoliv. Die Wettbewerbshüter hätten die deutschen Werke durchsucht. Der Konzern kooperiere vollständig mit der Behörde.
Falls die EU-Wettbewerbshüter später ein förmliches Kartellverfahren eröffnen sollten, drohen den beteiligten Unternehmen Bußgelder von bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes. Preis- und Konditionenabsprachen zum Schaden von Verbrauchern und Kunden sind in der EU streng verboten.
Dow Jones Newswires/dpa-AFX/kru







