Obama will US-Spritverbrauch deutlich senken
US-Präsident Obama peilt zusammen mit 13 führenden Autobauern einen Durchschnittsverbrauch von neuen Pkw und Pickup-Trucks von etwas mehr als vier Litern bis zum Jahr 2025 an.

Den amerikanischen Spritschluckern geht es an den Kragen. US-Regierung und Autobauer arbeiten an einem Programm zur Senkung des Verbrauchs. - Bild: Ford
Die Übereinkunft mit den Herstellen sei “der wichtigste Einzelschritt für uns als Nation, unsere Abhängigkeit von ausländischem Öl zu verringern”, sagte Obama am Freitag bei der Vorstellung der Ziele. Mit dem Verbrauchsziel könnten US-Familien zudem zusammen 1,7 Billionen Dollar an Spritkosten sparen, hieß es.
Die Obama-Regierung hatte bereits vor zwei Jahren in einem ersten Schritt ehrgeizige Ziele für den Spritverbrauch der Autos in den USA festgelegt. Demnach sollen im nächsten Jahr verkaufte Pkw und Pickup-Trucks maximal 8,6 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen, Wagen mit dem Baujahr 2016 dann höchstens 6,6 Liter.
Die großen Hersteller sind mit an Bord
Das Weiße Haus sprach mit Blick auf die weiterreichenden Ziele von einer “historischen Übereinkunft” mit der Autoindustrie. Innovative Technologien und Herstellungsprozesse würden “das Wachstums ankurbeln und hochqualitative Jobs in einer hochmodernen Industrie überall in Amerika schaffen”, hieß es in Washington.
An der Vereinbarung beteiligen sich die großen US-Hersteller Ford, General Motors und Chrysler, sowie BMW, Honda, Hyundai, Jaguar/Land Rover, Kia, Mazda, Mitsubishi, Nissan, Toyota und Volvo.
dpa/kru






