Angst vor Werksschließung bei Autoliv
Im Braunschweiger Werk des schwedisch-amerikanischen Autozulieferers Autoliv geht nach einem Medienbericht die Angst vor einer möglichen Schließung um.

Es gibt keinerlei Ankündigungen oder Gespräche mit dem Betriebsrat, in denen es um eine Werksschließung in Braunschweig geht. - Bild: Autoliv
Wie die “Braunschweiger Zeitung” am Freitag schrieb, befürchten der örtliche Betriebsrat und die IG Metall, dass der Konzern den Standort 2013 aufgeben könnte. Betroffen wären 314 Beschäftigte, die dort Sicherheitstechnik für Autos wie Airbags und Gurte herstellen.
Das Unternehmen wies etwaige Schließungspläne zurück. “Es gibt keinerlei Ankündigungen oder Gespräche mit dem Betriebsrat, in denen es um Braunschweig ginge”, sagte Europa-Personalchef Ingwert Ingwertsen. Dagegen sprach der Braunschweiger Betriebsrat Heiko Tepperwien dem Bericht zufolge von “Gefahr im Verzug”. Aus der IG Metall hieß es, es gebe zumindest Gerüchte um eine Schließung. Am 26. September wollen die Mitarbeiter bei einer Betriebsversammlung Klarheit über eventuelle Konsequenzen für ihr Werk bekommen.
Autoliv hatte erst vor wenigen Wochen angekündigt, in Rellingen und Norderstedt bei Hamburg Ende März 2012 nach jahrelangen Verlusten nicht mehr produzieren zu wollen. Nach Betriebsratsangaben sollen die Jobs nach Estland und in die Türkei abwandern. Das Unternehmen beliefert unter anderem Europas größten Autobauer Volkswagen.
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dpa-AFX/kru






