BMW liefert Motoren an US-Autobauer Fisker
Der Münchner Autobauer BMW liefert künftig Motoren an den US-Nischenhersteller Fisker.

Designer und Unternehmer Henrik Fisker wird künftig von BMW mit Motoren beliefert. - Bild: Fisker
Der Vereinbarung zufolge soll BMW jährlich bis zu 100.000 Vierzylindermotoren für kommende Fisker-Modelle bereitstellen, wie Fisker am Donnerstag im kalifornischen Anaheim mitteilte.
Fisker wurde 2007 vom ehemaligen Aston-Martin-Designer Henrik Fisker sowie dem früheren BMW-Manager Bernhard Koehler gegründet. Das Unternehmen arbeitet daran, vom Nischenhersteller zum Massenanbieter zu werden.
Elektrolimousine “Projekt Nina”
Dazu hat das Unternehmen ein Werk von General Motors in Wilmington, im US-Bundesstaat Delaware, übernommen, wo ab Ende 2012 die Produktion beginnen soll. Zunächst soll unter dem Namen “Project Nina” eine Mittelklasse-Limousine mit Elektroantrieb sowie einem die Reichweite verlängernden Verbrennungsmotor (Range Extender) auf den Markt kommen. Bislang bietet Fisker mit dem Karma einen Sportwagen mit Elektroantrieb und Range Extender an.
BMW verfolgt seit längerem den Plan, Motoren auch an andere zu verkaufen. 2010 wurde die Lieferung von Dieselmotoren an den US-Polizeiwagenhersteller Carbon Motors vereinbart. Auch der kurz vor der Insolvenz stehende schwedische Hersteller Saab soll eigentlich ab 2012 BMW-Motoren beziehen. Das Thema dürfte sich allerdings erst einmal erledigt haben.
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dpa-AFX/kru






