Fiat bringt sich bei Suzuki ins Spiel
Sergio Marchionne könnte der lachende Dritte werden. Denn während sich Volkswagen und Suzuki öffentlich streiten, bietet Fiat den Japanern ein Bündnis an.

Sergio Marchionne: Für uns könnte Suzuki ein interessanter Partner für den asiatischen Markt sein. - Bild: Chrysler
Nach einem Bericht der “Financial Times Deutschland” (Mittwoch) bringt sich Fiats oberster Lenker als möglicher Verbündeter des japanischen Automobilherstellers in Stellung. Suzuki könnte ein interessanter Partner für den asiatischen Markt sein, sagte Marchionne am Rande der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt gegenüber der Wirtschaftszeitung.
Suzuki kündigt Partnerschaft auf
Suzuki hatte zuvor dem strategischen Partner Volkswagen die Freundschaft gekündigt und einen Ausstieg aus der seit knapp zwei Jahren bestehenden Kooperation beschlossen. Volkswagen hatte zuvor den Japanern öffentlich Vertragsbruch vorgeworfen. Man sehe den im Dezember 2009 geschlossenen Kooperationsvertrag als verletzt an. Die Vertragsverletzung stehe im Zusammenhang mit dem Bezug von Dieselmotoren seitens Suzuki durch Fiat.
Suzuki legt Wert auf seine Selbstständigkeit
“Es ist kein Problem für Suzuki, auf VW zu verzichten”, erklärte Suzuki-Europa-Chef Minoru Amano der “Financial Times Deutschland”. “Suzuki arbeitet bereits mit Mazda, Nissan und Fiat zusammen.” Es sei möglich, mit einem dieser Partner auch bei neuen Technologien zu kooperieren.
Allerdings will Volkswagen-Chef Martin Winterkorn von einem handfesten Eklat mit Suzuki nichts wissen und setzt auf Gespräche mit dem Partner. “Suzuki war eine Option. Wir können es auch alleine”, sagte allerdings noch vor wenigen Tagen.
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FTD/kru






