General Electric steigt ins Geschäft mit Elektroautos ein
Nach dem Einstieg des Elektroriesen Siemens in das Geschäft mit Elektroautos zieht der größte Konkurrent General Electric nach.

Eine mögliche Antwort auf die Elektrozukunft gab Peugeot bereits auf der 63. IAA mit dem Concept-Car BB1, ein nur 2,50 Meter kurzes Elektroauto. - Bild: Peugeot
GE unterzeichnete mit dem französischen Autohersteller PSA Peugeot Citroen Citroën einen Kooperationsvertrag. Wie GE am Mittwoch mitteilte, wollen die beiden Unternehmen ein neues Angebot entwickeln, das die bisherigen Nachteile von Elektroautos – geringe Reichweite oder lange Ladezeiten – überwindet. Der Vertrag wurde anlässlich der Automesse IAA in Frankfurt geschlossen.

Fernando Beccalli-Falco: GE und PSA Peugeot Citroën wollen in Frankreich ein Zentrum für Elektrofahrzeuge gründen. - Bild: GE
Gemeinsames Zentrum für E-Fahrzeuge
Über das finanzielle Volumen des Vertrags wurden keine Angaben gemacht. GE und PSA Peugeot Citroën wollen in Frankreich ein Zentrum für Elektrofahrzeuge gründen.
“Effiziente Lösungen können nicht einfach nur auf einem Elektrofahrzeugprogramm aufbauen. Wir müssen weiterdenken und kombinierte Lösungen konzipieren”, sagte Ferdinando Beccalli-Falco, Chef von GE Deutschland sowie des Europa- und Nordasiengeschäfts.
Siemens hatte Ende August eine Kooperation mit dem schwedischen Autohersteller Volvo bekanntgegeben.
Peugeot steigt nicht unvorbereitet ein
Schon 2009 stellte Peugeot seine Elektroauto-Studie vor. Der auffallend gestylte Zero-Emission-Viersitzer wiegt nur 600 Kilogramm, verfügt über Lithium-Ionen-Batterien, Elektromotoren in den Hinterrädern und hat eine Reichweite von 120 Kilometer. Extravagant ist sein Design und Innenraumkonzept, ein Mix aus Auto und Scooter.
Alle Beiträge zu den Stichworten Siemens General Electric E-Mobility
dpa-AFX/kru






