Ghosn warnt vor Umbruch in Japan
Nissan-CEO Carlos Ghosn hat vor tief greifenden Veränderungen in der japanischen Automobilindustrie gewarnt, sollte die aktuelle Stärke der Landeswährung Yen anhalten.

Carlos Ghosn: "Die starke Landeswährung ist ein großes Hindernis für den Erfolg der heimischen Autobauer." - Bild: Renault
Er glaube zwar nicht an eine nachhaltige Stärke des Yen, sollte aber diese für sechs Monate anhalten, seien die japanischen Hersteller zu strategischen Veränderungen gezwungen, sagte der Manager am Dienstag bei dem Besuch eines Werks in der Präfektur Fukuoka, ohne ins Detail gehen zu wollen. Die starke Landeswährung sei ein großes Hindernis für den Erfolg der heimischen Autobauer.
Hoher Kurs verteuert Exporte
Der hohe Kurs der Landeswährung macht den Export aus Japan heraus teuer. Nissan hatte bereits angekündigt, neue Produktionen verstärkt im Ausland aufbauen zu wollen. Für die in Japan gebauten Fahrzeuge sollen zudem mehr in Übersee gefertigte Teile verwendet werden.
Von den noch eine Million Autos, die Nissan in Japan baut, sind 600.000 für den Export bestimmt.
Alle Beiträge zu den Stichworten Ghosn Nissan Japan
Dow Jones Newswires/kru






