GM geht Elektrobündnis mit Chinesen ein
Die Autobauer schmieden eine Allianz nach der anderen im Hoffnungsmarkt der Elektroautos.

Dan Akerson (Bild) und Hu Maoyuan haben ein Abkommen über die Entwicklung einer Elektroauto-Plattform unterzeichnet. - Bild: GM
Am Dienstag hat sich der Opel-Mutterkonzern General Motors mit dem chinesischen Autobauer SAIC zusammengetan.
Die beiden Firmenlenker Dan Akerson und Hu Maoyuan unterzeichneten in Schanghai ein Abkommen über die Entwicklung einer Elektroauto-Plattform für den boomenden Markt der Volksrepublik und ausdrücklich auch darüber hinaus.
Erfolgreiche Kooperation der beiden Firmen
GM und SAIC arbeiten schon seit Jahren erfolgreich bei herkömmlichen Autos zusammen, vor allem unter der Marke Wuling. Mittlerweile verkaufen die Amerikaner im asiatisch-pazifischen Raum mehr Wagen als im heimischen Markt.
Ihr erstes serienreifes Elektroauto, den Chevrolet Volt, auch bekannt als Opel Ampera, entwickelte GM aber alleine. Der Wagen besitzt zusätzlich einen Verbrennungsmotor, um die Batterien wenn nötig aufzuladen.
Wie das Elektroauto aus amerikanisch-chinesischer Koproduktion einmal aussehen soll, ließen die Partner vorerst offen.
Unter den Herstellern ist ein Wettlauf um das beste Konzept ausgebrochen. Das hat zu ungewöhnlichen Bündnissen geführt: So arbeiten unter anderem RenaultNissan und Daimler zusammen, und auch die branchenfremden Industriegiganten Siemens und General Electric sind in das Geschäft eingestiegen.
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dpa/kru






