Mercedes-Benz fährt weitere Sonderschichten
Wegen der anhaltend hohen Nachfrage fährt die Daimler-Tochter Mercedes-Benz im Werk in Bremen weitere Sonderschichten.

Montage der C-Klasse im Mercedes-Benz-Werk Bremen. - Bild: Daimler
Da die neue C-Klasse so gut ankomme, werde von September bis Mitte November an sechs Samstagen zusätzlich gearbeitet, teilten die Stuttgarter am Donnerstag mit.

Wolfgang Bernhard: "Um die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen, agieren wir in der Produktion höchst flexibel." - Bild: Daimler
“Um die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen, agieren wir in der Produktion höchst flexibel”, sagte Produktionschef Wolfgang Bernhard. Im ersten Halbjahr waren nach Unternehmensangaben bereits neun Sonderschichten für die Fertigung von C-Klasse und SLK vereinbart worden.
C-Klasse als volumenstärkstes Modell
Die neue Version der C-Klasse ist seit Ende März auf dem Markt. Das volumenstärkste Modell der Schwaben, das vor allem mit dem 3er BMW und dem Audi A4 konkurriert, wurde im zweiten Quartal deutlich häufiger verkauft als im Vorjahr. Alleine im Juli lag das Plus bei knapp 17 Prozent.
Seit dem Start der Fahrzeugklasse im Jahr 1982 (zunächst als 190er) wurden weit mehr als 8,5 Millionen C-Klassen verkauft. Das Auto wird in Bremen und im außerdem noch im Stammwerk in Sindelfingen gebaut. Aus Kostengründen soll die Produktion aber nach und nach vom schwäbischen Standort abgezogen und auf die Werke in Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama und Bremen verteilt werden. Von Tuscaloosa aus soll dann ab 2014 der nordamerikanische Mark bedient werden.
Mit über 12.400 Mitarbeitern ist das Werk Bremen größter privater Arbeitgeber in der Region. Aktuell werden am Standort die C-Klasse Limousine, das C-Klasse T-Modell und – seit Juni dieses Jahres – das C-Coupé der C-Klasse produziert. Auch das E-Klasse Coupé und Cabriolet, der GLK sowie die beiden Roadster SLK und SL laufen in Bremen vom Band.
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Dow Jones Newswires/kru






