Nissan fordert Japans Regierung zum Handeln auf
Die anhaltende Stärke des japanischen Yen bereitet Nissan-Chefeinkäufer John Martin zunehmende Sorge.

Produktion bei Nissan. Der Starke Yen macht Japans Autoindustrie nach wie vor zu schaffen. - Bild: Nissan
Nissan selbst und auch andere Autohersteller hätten gar keine andere Wahl, als mehr Autoteile im Ausland zu beschaffen. Nur so könnten die hohen Kosten der Produktion in den japanischen Werken gemindert werden.
Nissan wolle den Anteil der aus dem Ausland zugelieferten Teile bei manchen Modellen auf 40 Prozent ausweiten, sagte der Manager. Derzeit liege der Durchschnitt der Zulieferung von außerhalb Japans bei 28 Prozent. Viele Autoteile würden künftig aus China oder Südkorea kommen.
Autoteile künftig aus China oder Südkorea
Zugleich appellierte der Chefeinkäufer an die Politik, etwas gegen die Yen-Stärke zu tun. Martin nannte die Schweiz, die ein Vorbild für Japan darstellen sollte. Die Schweiz hatte einen Höchstkurs des Franken gegenüber dem Euro festgesetzt und damit die eigene Währung faktisch an den Euro gebunden. Ein solcher Schritt sei notwendig, um die industrielle Basis Japans nicht auszuhöhlen, sagte der Manager. Der Yen sei so stark, dass kein einzelnes Unternehmen mehr mithalten könne.
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Dow Jones Newswires/kru






