Opels “Ein-Euro-Auto” für emissionsfreie Citymobilität
Mit einem batteriegetriebenen Experimentalfahrzeug will der Rüsselsheimer Autobauer Opel auf der IAA Akzente bei der Elektromobilität setzen.

Zur IAA stellt Opel seine Zweisitzerstudie für die Mobilität der Zukunft vor - Serienfertigung nicht ausgeschlossen. - Bild: Opel
Nach Audi und Volkswagen stellt nun auch Opel eine Zweisitzerstudie für die Mobilität der Zukunft vor. Doch im Gegensatz zu den Konkurrenten aus Ingolstadt und Wolfsburg soll es bei Opels Leichtbau-Elektrofahrzeug nicht nur bei einer reinen Studie mit Showcharakter bleiben. Eine baldige Serienfertigung wird nicht ausgeschlossen, ergänzt sie doch die alternative Antriebsstrategie der Rüsselsheimer.

Die Studie bietet Platz für zwei Personen und ist sogar autobahntauglich. - Bild: Opel
Das “Ein-Euro-Auto” aus Rüsselsheim
Die Studie soll ein neues Kapitel der Elektromobilität öffnen und Pionierrolle Marke mit dem Blitz im Logo bei alternativen Antrieben weiter nach vorne treiben. Minimale Energiekosten – 100 Kilometer Fahrstrecke sollen mit rund einem Euro zu Buche schlagen – sowie stark reduziertes Gewicht sind die Besonderheiten der Studie. Der futuristisch wirkende Stadtflitzer, der zwei Drittel weniger wiegt als ein heutiger Kleinwagen, erreicht 120 km/h Höchstgeschwindigkeit und ist damit sogar autobahntauglich.
Der Tandem-Zweisitzer besitzt hohes Potential für eine Serienfertigung und könnte so effizient produziert werden, dass er auch für jüngere Kunden erschwinglich wäre. Mit einer auf 45 km/h gedrosselten Variante wäre “My first e-Opel” bereits für 16-jährige attraktiv. Der Energiebedarf ist rund zehnmal geringer als bei heutigen Kleinwagen.
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