Saab legt Berufung gegen Gerichtsentscheid ein
Der schwedische Autohersteller Saab legt gegen die gerichtliche Ablehnung von Gläubigerschutz Berufung ein.

Victor Muller zeigt sich von Entscheidung des Gerichts überrascht und enttäuscht. - Bild: Spyker
Das kündigte Konzernchef Victor Muller am Donnerstag an. Er sei von der Entscheidung des Gerichts überrascht und enttäuscht, sagte Muller dem Rundfunksender SR.
Saab hatte den Gläubigerschutz am Vortag beantragt, um das Unternehmen unter Führung eines vom Gericht bestellten Verwalters zu sanieren und eine Insolvenz so zu vermeiden. Die Entscheidung über die Berufung sei innerhalb weniger Tage zu erwarten, hieß es in dem Rundfunkbericht.
Saab konnte kein glaubwürdiges Konzept vorlegen
Das Amtsgericht im westschwedischen Vänersborg hatt am frühen Mittag den Antrag auf Gläubigerschutz abgelehnt und die Ablehnung des Antrags damit begründet, dass das Unternehmen kein glaubwürdiges Konzept für eine dauerhafte Sanierung vorgelegt habe.
In dem öffentlich zugänglichen Gerichtsantrag werden die kurzfristigen Schulden des Autobauers auf umgerechnet 6,9 Milliarden Kronen (769 Millionen Euro) beziffert. Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr nach Angaben seiner Eignergesellschaft Swedish Automobile 224 Millionen Euro Verluste eingefahren.
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dpa/kru






