Suzuki tritt gegen Volkswagen nach
Im Streit zwischen Volkswagen und Suzuki zeichnet keine Annäherung ab. Nachdem VW den Japanern Vertragsbruch vorgeworfen hat, karten die Japaner nach.

Volkswagen wirft Suzuki Vertragsbruch vor, nun karten die Japaner nach. - Bild: Suzuki/kru
Der Wolfsburger Autobauer ist der Aufforderung aus Japan offensichtlich nicht nachgekommen, den vor drei Wochen erhobenen Vorwurf zurückzuziehen, der japanische Motorrrad- und Autohersteller habe die gemeinsame Partnerschaftsvereinbarung gebrochen.
Schreiben kann Wogen nicht glätten
Ein Suzuki-Sprecher bestätigte am Freitag den Eingang eines Schreibens aus Wolfsburg, kommentierte es jedoch mit den Worten: “Der Inhalt ist es nicht wert dazu Stellung zu nehmen.”
Suzuki hatte VW-Vorstandschef Martin Winterkorn in der vergangenen Woche persönlich schriftlich darum gebeten, bis zum Monatsende den Vorwurf des Vertragsbruchs auszuräumen. Mit einer entsprechenden Mitteilung hatte Volkswagen am 11. September die seit längerem bestehenden Probleme beider Seiten öffentlich gemacht hat.
Ende 2009 hatten Volkswagen und Suzuki eine Partnerschaft vereinbart, der bis heute aber keine konkreten Projekte gefolgt sind. VW sieht die Vereinbarung dadurch gebrochen, dass Suzuki kürzlich eine Vereinbarung mit Fiat über die Zulieferung von Dieselmotoren geschlossen hat.
In Reaktion auf den Vorwurf von VW hatte Suzuki die Auflösung der Partnerschaft verlangt. Beide Konzerne sind über eine wechselseitige Kapitalbeteiligung miteinander verbunden.
Eine Trennung wäre für Europas größten Autobauer Volkswagen schmerzlich. Die Suzuki-Tochter Maruti ist führend auf dem Subkontinent. Auf seinem Weg an die Weltmarktspitze hatte sich VW auch in Südostasien Hilfe von Suzuki versprochen.
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Dow Jones Newswires/kru






