Winterkorn müht sich um Glättung der Suzuki-Wogen
Volkswagen-Chef Martin Winterkorn will von einem handfesten Eklat mit Suzuki nichts wissen und setzt auf Gespräche mit dem Partner.

Martin Winterkorn: "Wir stehen zu unseren Investitionen und wir stehen zu unserem Engagement bei Suzuki." - Bild: Volkswagen
“Wie oft in solchen Partnerschaften gibt es mal Irritationen. Aber wir stehen zu unseren Investitionen, wir stehen zu unserem Engagement. Es wird Gespräche geben – und dann sehen wir mal weiter”, sagte der Cheflenker des größten europäischen Autobauers am Montag in Frankfurt am Main.
Der japanische Partner Suzuki hatte zuvor bekanntgegeben, dass er die Kapitalverflechtung mit VW auflösen wolle. VW hält allerdings an seiner Beteiligung fest. Winterkorn machte keine Angaben zu Details der erwähnten Krisengespräche. Über den Grund für die Verstimmungen wird in der Branche bisher nur spekuliert.
Pièch hält sich aus Dissonanzen heraus
VW hält seit Dezember 2009 knapp 20 Prozent an dem japanischen Kleinwagen- und Motorradspezialisten. Suzuki seinerseits ist mit 1,5 Prozent an Volkswagen beteiligt. VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch hielt sich am Montag bedeckt zur Frage einer weiteren Kooperation mit dem asiatischen Partner. Dies sei eine Frage des Managements, der Aufsichtsrat halte sich aus solchen Fragen heraus, sagte Piëch.
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dpa/kru






