Wissmann will Auto-Zusammenarbeit mit Indien ausbauen
Die deutsche und indische Automobilindustrie wollen ihre Zusammenarbeit verstärken. Zudem stellt sich der VDA einen Abbau der Zölle vor.

VDA-Präsident Matthias Wissmann hält Indien für einen der wichtigsten Zukunftsmärkte. - Bild: dpa
“Wir halten Indien für einen der wichtigsten Zukunftsmärkte. Unsere Unternehmen werden ihr Engagement daher dort weiter ausbauen”, erklärte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, am Samstag laut einer Mitteilung bei der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt.
So seien im vergangenen Jahr mehr als 50.000 Pkw von deutschen Herstellern in Indien gefertigt worden, allein bis Juli dieses Jahres seien es schon 80.000 gewesen.
Hohe Zölle als Exporthindernis
Wegen hoher indischer Zölle sowie zusätzlicher Abgaben würden jedoch nur wenige Fahrzeuge komplett nach Indien exportiert.
Zu den Verhandlungen der Europäischen Union mit Indien über ein Freihandelsabkommen sagte Wissmann anlässlich der Eröffnung der “IAA-India-Days”: “Nach unseren Vorstellungen sollten die Zölle vollständig abgebaut werden. Entsprechende Übergangsfristen könnten im Rahmen einer Kompromisslösung eingeräumt werden.” Nach seinen Angaben hat Indien bei Fahrzeugen schon heute einen Handelsbilanzüberschuss von 1,1 Milliarden Euro mit der EU.
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dpa/kru






