Gewerkschaften froh über Saab-Übernahme
Erleichtert haben schwedische Gewerkschafter auf die Übernahme des akut bedrohten Autohersteller Saab durch zwei chinesische Käufer reagiert.

Wann kommen die aus China zugesagten Gelder? Saab-Chef Muller (li.): "Saab wird als Autobauer in Schweden bleiben und hat gleichzeitig eine sehr, sehr positive Zukunft in China, dem größten Automarkt der Welt.&" - Bild: dpa
Der Chef der Metallgewerkschaft, Stefan Löfven, sagte am Freitag im Rundfunksender SR zum Einstieg des Autoherstellers Youngman und des Großhandelsunternehmens Pang Da: “Das ist eine wichtige Sache nicht nur für uns, sondern für ganz Schweden.”
Neue Saab-Eigner setzen auf Fortsetzung der Produktion
Löfven sagte weiter, er sei nach direkten Kontakten mit den neuen Saab-Eignern sicher, dass diese auf eine Fortsetzung der Produktion im derzeitigen Stammwerk Trollhättan setzen würden. Hier haben 3.500 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Mit Zulieferern gelten mehr als 10.000 Arbeitsplätze als abhängig von Saab.
Saab soll weiter in Schweden bleiben
Saabs bisheriger Konzernchef und Haupteigner, der Niederländer Victor Muller, meinte ebenfalls im Rundfunk: “Saab wird als Autobauer in Schweden bleiben und hat gleichzeitig eine sehr, sehr positive Zukunft in China, dem größten Automarkt der Welt.”
Auch Saabs heimischer Konkurrent Volvo hat mit Geely eine chinesische Konzernmutter.
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dpa-AFX/kru





