Scania fährt Fahrzeugproduktion zurück
Die schwedische Volkswagen-Tochter Scania spürt eine nachlassende Nachfrage und drosselt deshalb die Produktion in Europa.

Finanzkrisen hinterlassen erste Spuren: Scania nimmt die weltweite Fahrzeugproduktion im Vergleich zum Ende des dritten Quartals um 10 bis 15 Prozent zurück. - Bild: Scania
Die ab November geplante Kürzung werde im Rahmen der mit den Gewerkschaften vereinbarten flexiblen Verträge vorgenommen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Insgesamt werde die weltweite Fahrzeugproduktion im Vergleich zum Ende des dritten Quartals um 10 bis 15 Prozent zurückgenommen.
Finanzkrisen hinterlassen erste Spuren
Die Finanzkrisen in Europa und den USA hinterließen nun Spuren in der Realwirtschaft, schreibt das Unternehmen. Kunden zögerten bei Neuanschaffungen. “Die Abschwächung sehen wir in Europa, aber auch im geringeren Auftragseingang aus dem Nahen Osten”, sagte Vertriebs- und Marketingchef Martin Lundstedt.
Scania wolle verhindern, dass Lagerbestände aufgebaut werden. Deshalb werde auf die ersten Zeichen rückläufiger Neubestellungen reagiert. In Lateinamerika bleibe die Nachfrage auf hohem Niveau, hieß es weiter. Deshalb blieben die Werke in Brasilien und Argentinien hoch ausgelastet.
Alle Beiträge zu den Stichworten Scania MAN Volkswagen
dpa-AFX/kru





