Volkswagen hält an Suzuki-Beteiligung fest
Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen hält trotz des Streits mit dem japanischen Partner an der Suzuki-Beteiligung fest.

Hans Dieter Pötsch: "Volkswagen betrachtet Suzuki weiterhin als attraktives Investment." - Bild: VW
“Wir haben keine Pläne, unseren Anteil zu reduzieren”, sagte Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch am Donnerstag während einer Telefonkonferenz. “Volkswagen betrachtet Suzuki weiterhin als attraktives Investment”, hieß es im zuvor veröffentlichten Zwischenbericht.
Beiderseitiger Vorwurf der Vertragsverletzung
Die beiden Partner werfen sich gegenseitig Vertragsverletzungen vor. Suzuki dringt auf einen Rückzug des Großaktionärs, der fast ein Fünftel am japanischen Kleinwagenspezialisten hält. Aufgrund des Streits sei “bis auf weiteres die Möglichkeit, maßgeblichen Einfluss auf Suzuki auszuüben, nicht mehr gegeben”, teilte VW im Zwischenbericht weiter mit. Deshalb werde die Beteiligung nun anders in der Bilanz geführt. Diese Verschiebung sei aber in keinster Weise als Schwächung der VW-Position zu sehen, sagte Pötsch.
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dpa/AFX/kru





