VW will keinen Motorradhersteller kaufen
Der Wolfsburger Automobilbauer Volkswagen hat keine Pläne für den Kauf eines Motorradherstellers.
Martin Winterkorn: "Für Volkswagen gibt keine Planungen für den Einstieg in das Motorradgeschäft." - Bild: VW
“Motorräder sind ohne Frage eine schöne Sache”, sagte VW-Chef Martin Winterkorn im Interview mit der “Automotive News Europe” (Samstag).
“Aber es gibt keine Planungen für den Einstieg in dieses Geschäft.” Der Wolfsburger Autobauer deckt mit seinem Markenportfolio ansonsten fast alle Mobilitätskonzepte ab, vom Kleinstwagen bis zu schweren Lkw.
Škoda und Seat mit Wachstumspotenzial
Mit der Entwicklung der Töchter Škoda und Seat sei der Dax-Konzern zufrieden. Škoda gehöre zu den wachstumsstärksten Automarken der Welt und wolle die Verkaufszahlen bis 2018 auf 1,5 Millionen Fahrzeuge nahezu verdoppeln, bekräftigte Winterkorn. Wachstumspotenzial sieht der Manager in China, Russland, Indien und Europa.
An Gerüchten, wonach die spanische Tochter Seat mittelfristig eingestellt werden könnte, sei nichts dran: “Die Fakten sehen ganz anders aus”, so der Manager. “Bei Seat geht aktuell vieles in die richtige Richtung. Die Absatzzahlen steigen, es kommen tolle neue Autos, und die Marke tritt jetzt auch in China an.”
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Dow Jones Newswires/kru





