BMW und Toyota entwickeln gemeinsam Lithium-Ionen-Batterien
Der Münchner Premiumautobauer BMW und Toyota wollen bei der Grundlagenforschung für Batterietechnik künftig eng zusammenarbeiten.

BMW und Toyota entwickeln gemeinsam Lithium-Ionen-Batterien. - Bild: BMW Group
Geplant ist eine Entwicklungspartnerschaft beider Autobauer, wie die Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires am Dienstag aus Branchenkreisen erfuhr.
Dem Vernehmen nach soll die Kooperation noch im Laufe dieser Woche offiziell verkündet werden. Die Batterien könnten nach Aussage des Informanten in die nächste Generation von Elektroautos von BMW und Toyota einfließen. Die Lithium-Ionen-Batterien für das Elektroauto i3, das ab 2013 an den Start gehen sollen, liefert ein Joint-Venture von Bosch und Samsung (SB LiMotive).
Anders als in den vergangenen Tagen von der japanischen Tageszeitung “Nikkei” und der “Süddeutschen Zeitung” berichtet, geht es bei der angestrebten Zusammenarbeit also offenbar nicht um eine weitreichende Kooperation bei Hybrid-Technologie. Sehr wohl wird BMW laut dem Insider aber Dieselmotoren – wie auch von der Zeitung berichtet – an die Japaner liefern. Nach Informationen des “Nikkei” handelt es sich in erster Linie um 2-Liter-Motoren für Mittelklasse-Wagen.
BMW und Toyota planen auch umfangreiche Motorenkooperation
Mit den effizienten Dieselmotoren des bayerischen Traditionsunternehmens will Toyota den Marktanteil in Europa steigern. Ursprünglich hatten die krisengebeutelten Japaner bei dem Vorhaben vor allem auf Hybridfahreuge gesetzt. In Europa wird aber ein Großteil der verkauften Wagen mit Selbstzündern angetrieben.
Der Bericht des “Nikkei” hatte mancherorts für Verwunderung gesorgt, da BMW erst im Februar dieses Jahres offiziell eine Hybrid-Kooperation mit PSA Peugeot Citroen aus der Taufe gehoben hat. Gegenstand des Gemeinschaftsunternehmens mit dem Namen “BMW Peugeot Citroen Electrification” ist vor allem die Entwicklung und Produktion von Hybridsystemen einschließlich Hochvoltspeichern, E-Motoren, Generatoren, Leistungselektronik und Ladegeräten. Insgesamt steckten BMW und PSA 100 Millionen Euro in das Joint Venture.
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Dow Jones Newswires/kru





