Brüssel prüft Beihilfe für Autozulieferer Linamar
Die EU-Kommission nimmt staatliche Beihilfen für ein Werk des Autozulieferers Linamar im sächsischen Crimmitschau unter die Lupe.

Brüssel prüft Beihilfe für Autozulieferer Linamar. - Bild: linamar
Europas oberste Wettbewerbsbehörde hat ein Verfahren eröffnet, um zu prüfen, ob die Finanzhilfe dem EU-Recht entspricht, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Dabei gehe es um einen Zuschuss sowie eine Investitionszulage von insgesamt 26,65 Millionen Euro. Deutschland wolle die kanadische Linamar-Gruppe mit dieser Summe beim Bau einer neuen Betriebsstätte zur Produktion von Motoren- und Getriebeteilen unterstützen.
Die Einleitung eines Verfahrens sage noch nichts über deren Ausgang aus, betonte die Behörde. In Gebieten mit niedrigem Lebensstandard und hoher Arbeitslosigkeit sind Regionalbeihilfen zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung erlaubt – allerdings müssen bestimmte Regeln eingehalten werden, um den Wettbewerb nicht zu verzerren.
Linamar ist der zweitgrößte kanadische Automobilzulieferer nach Magna International. Das Unternehmen liefert Bauteile und Komponenten für verschiedene Automobilhersteller sowie die Industrie.
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dpa/kru





