Daimler lässt sich von Euro-Schuldenkrise nicht schrecken
Dem schwäbischen Autobauer Daimler ist ein guter Jahresendspurt gelungen und nimmt trotz wachsender Konjunktursorgen neue Rekorde für 2012 ins Visier.

Bodo Uebber: Daimler legt zum Jahresende einen guten Schlußspurt hin. - Bild: Daimler
Das Schlussquartal 2011 sei gut angelaufen, sagte Finanzvorstand Bodo Uebber der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. “Das sieht nach dem Oktober und dem halben November ganz gut aus.” Die Pkw-Werke seien voll ausgelastet, bis Jahresende seien Sonderschichten eingeplant.
Euro-Schuldenkrise wird keine merklichen Spuren hinterlassen
Daimler will mit 1,35 Millionen Autos in diesem Jahr mehr Wagen verkaufen als je zuvor. 2012 soll diese Bestmarke schon wieder übertrumpft werden, auch wenn die Euro-Schuldenkrise nicht ganz spurlos an dem Autobauer vorübergeht.
“Wir spüren schon etwas, aber wir gehen derzeit davon aus, dass wir nächstes Jahr wachsen – sowohl bei Pkw als auch bei Lkw”, sagte der Manager. Er setzt vor allem auf den Start neuer Modelle wie der A-Klasse sowie eine weiter brummende Nachfrage vor allem in China und den USA.
Daimler zeigt sich weiter optimistisch
“Eine absolute Sicherheit, wie sich das nächste Jahr entwickelt, hat heute niemand in der Branche”, sagte Uebber. “Trotzdem sind wir optimistisch, dass wir keinen weltweiten Einbruch der Märkte erleben werden.” Das größte Fragezeichen stehe hinter der Entwicklung in Europa. “Die Verschuldungsdiskussion in Europa, die Frage der Überhitzung in China – das sind natürlich Punkte, mit denen wir uns beschäftigen”, sagte Uebber. “Wir müssen darauf achten, wachsam zu sein und auf Veränderungen flexibel zu reagieren.”
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dpa/kru





