SAF-Holland bleibt trotz Unsicherheit bei Prognose
Der Trailer-Zulieferer SAF-Holland hält zwar ein schwächeres Marktwachstum in den kommenden Monaten für möglich.

SAF-Holland bleibt trotz Unsicherheit bei Prognose. - Bild: SAF
Dennoch bleibe es dabei, dass SAF-Holland im laufenden Jahr ein Umsatzplus von bis zu 25 Prozent schaffe, teilte das Luxemburger Zulieferunternehmen für die Lkw- und Trailer-Industrie bei Vorlage endgültiger Drittquartalszahlen am Donnerstag mit.
Der Konzern habe sich angesichts der Krise an den Finanzmärkten auf unterschiedliche Szenarien vorbereitet. Das Ergebnis soll sich 2011 verbessern, wobei das Unternehmen weiterhin davon ausgeht, dass die bereinigte EBIT-Marge beim Wachstum nicht mit dem Umsatzplus Schritt halten wird. Für 2012 erwartet die SAF-Holland SA ebenfalls eine positive Geschäftsentwicklung.
Unternehmen erwirtschaftet weiter robuste Zuwachsraten
Im dritten Quartal wuchs das Unternehmen zwar langsamer als in den Quartalen zuvor, erzielt aber weiterhin robuste Zuwachsraten. Der Umsatz legte im dritten Quartal um 21,8 Prozent auf rund 209 Millionen Euro zu, nach einem Plus von 45 Prozent in den ersten sechs Monaten. Das bereinigte EBIT kletterte um über 30 Prozent auf 15 Millionen Euro, nachdem es sich im Halbjahr noch verdoppelt hatte. Mit diesem Ergebnis bekräftigte SAF-Holland am Donnerstag weitgehend die Zahlen, die das Unternehmen bereits vor einem Monat vorgelegt hat. Erstmals machte es Angaben zum Nettogewinn, der 7,3 (-0,6) Millionen Euro erreichte.
Damit bestätigen sich die Befürchtungen nicht, dass sich die schwächere Konjunktur negativ auf den Nutzfahrzeugmärkten bemerkbar macht, in denen die SAF-Holland SA tätig ist. Für die bereinigte EBIT-Marge berichtete der Konzern einen Anstieg auf 7,2 Prozent (Vorjahr: 6,6 Prozent). Alle drei Sparten hätten zu der positiven Geschäftsentwicklung beigetragen.
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Dow Jones Newswires/kru





