Toyota will mehr außerhalb Japans produzieren
Der japanische Autohersteller Toyota prüft wegen der anhaltend teuren Landeswährung Yen die Verlagerung der Produktion von Kleinwagen ins Ausland.

Akio Toyoda: "Zum aktuellen Kurs sei der Export von Kleinwagen aus Japan in andere Länder nicht sinnvoll" - Bild: Toyota
Zum aktuellen Kurs sei der Export von Kleinwagen aus Japan in andere Länder nicht sinnvoll, sagte Präsident Akio Toyoda in einem Interview. Deswegen werde der Konzern vielleicht die Produktion weiterer Fahrzeuge ins Ausland verlagern und auch anderer Zulieferer wählen.
Toyoda spielte zugleich die von ihm in der Vergangenheit genannte Zahl herunter, wonach Toyota die Produktion von drei Millionen Fahrzeugen in Japan beibehalten wolle. Der Manager klagte, diese Zahl habe inzwischen ein Eigenleben entwickelt, deswegen wolle er kein Ziel in Form von Zahlen.
Manager fordert steuerliche Anreize für Autokäufe in Japan
Um die heimische Produktion aus der Verlustzone zu führen, gab Toyoda das Ziel aus, wieder mehr in Japan gebaute Fahrzeuge dort auch zu verkaufen. Der Manager regte dafür bei der Regierung an, steuerliche Anreize für Autokäufe zu schaffen.
Toyoda betonte, sein Konzern sei ein internationales Unternehmen, in dem einzelne Werke bei der Vergabe von Produktion und Märkten untereinander konkurrierten. So sei es beispielsweise möglich, dass der Mittelklassewagen Corolla künftig aus dem US-Werk Mississippi nach Südkorea exportiert werde statt aus Japan.
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Dow Jones Newswires/kru





