Aktie im Fokus: Autowerte belastet von Sorgen um Chinageschäft
Die Aktien der Autobauer haben am Mittwoch zu den Verlierern an der deutschen Börse gezählt.
Aktie im Fokus: Autowerte belastet von Sorgen um Chinageschäft.
Nachdem der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen vor einem hohen Verlust im zweiten Halbjahr warnte, weiteten die Aktien der deutschen Autobauer ihre Verluste noch weiter aus. Am deutlichsten traf es die Papiere von BMW mit minus 3,89 Prozent auf 50,89 Euro, die Vorzüge von Volkswagen büßten als zweitschlechtester Wert mit minus 3,41 Prozent auch mehr ein als der Markt. Daimler verbilligten sich um 2,31 Prozent. Der Dax gab 1,04 Prozent ab.
China erhebt Importzölle auf einige US-Modelle
Händler verwiesen nach dem Erholungsversuch vom Vortag auf die allgemein wieder eingetrübte Stimmung für den Sektor – der europäische Branchenindex Stoxx 600 Autos & Parts stellte mit minus 2,77 Prozent den schwächsten Sektor dar. Ein Auslöser für die Abgaben dürfte die Meldung aus China sein, wonach das Land Importzölle auf einige US-Modelle erhebt. Ein Händler sagte: “Bis jetzt betrifft das noch nicht die deutschen Anbieter, das kann aber in diesem besonders attraktiven Markt noch kommen.”
Andere Börsianer verwiesen auf das misslungene Börsendebüt der Baoxin Auto Group, deren Aktien an ihrem ersten Handelstag in Hongkong bis zu 15 Prozent verloren. Der Luxusauto-Händler aus Shanghai verkauft Marken wie BMW. Offenbar ebbe die Nachfrage nach teuren Autos in China etwas ab, sagte ein Börsianer.
Alle Beiträge zu den Stichworten Aktie PSA Peugeot Citroen Daimler BMW Volkswagen
dpa-AFX/kru





