Audi erforscht Fertigung von elektrischen Energiespeichern
Der Ingolstädter Autobauer Audi macht einen weiteren Schritt in Sachen Elektromobilität und hat mit ausgewählten Partnern das Forschungsprojekt eProduction ins Leben gerufen.

Audi-Produktionsvorstand Frank Dreves (re.) und Ministerialdirektor Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas (BMBF). Bild: Audi
Ziel sei es, Kompetenz bei der Montage von Traktionsbatterien und ein Serien-Produktionskonzept für die Energiespeicher von E-Autos zu schaffen. Das dreijährige Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit einem Gesamtbudget von 11,3 Millionen Euro gefördert.
Als Partner hat der Automobilbauer die Software-Experten von Dassault Systemès und die Konstruktionsspezialisten von Fees Verzahnungstechnik gewonnen. Dazu kommen die Technische Universitäten in Dresden, Chemnitz und München sowie die Friedrich-Alexander Universität Erlangen, die Rheinische Fachhochschule Köln, die RWTH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung Bremen.
Sicherheit als ein Projektschwerpunkt
Ein Schwerpunkt im Forschungsprojekt ist die Sicherheit der Mitarbeiter bei der Produktion der Hochvoltkomponenten. Das reicht von der Qualifizierung der Personen über die Automatisierung gewisser Arbeitsschritte bis hin zur virtuellen Absicherung, die die späteren Produktionsschritte am Rechner auch unter ergonomischen Gesichtspunkten simuliert und analysiert.
Das durch das Forschungsprojekt gewonnene Know-how könnte für den gesamten Industriestandort Deutschland einen Innovationssprung bedeuten und das Vorhaben der Bundesregierung, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen, ein gehöriges Stück voranbringen. Darüber hinaus besitzt es Potenzial, um in Deutschland mittel- und langfristig Beschäftigung zu sichern.
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Auto-Reporter.NET/br





