Daimler will Fertigung in den USA ausbauen
Trotz der Sorgen vor einem Wirtschaftsabschwung will der Stuttgarter Autobauer Daimler seine Produktion in den USA offenbar ausbauen.

2012 sollen alleine fast 125.000 Einheiten der neuen M-KLasse in Tuscaloosa vom Band rollen. - Bild: Daimler
30 Prozent mehr Fahrzeuge wollen die Schwaben kommendes Jahr im Werk in Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama produzieren.
Ab August 2012 soll zudem einen dritte Schicht eingeführt werden, berichtet das Magazin “Automotive News Europe” unter Berufung auf interne Unterlagen.
Insgesamt sollen 2012 in dem Werk von Mercedes Benz 185.900 Einheiten vom Band laufen. In diesem Jahr werden es nach Angaben des Blatts 143.000 Fahrzeuge sein. Geplant seien für das kommende Jahr unter anderem 124.300 Einheiten der M-Klasse sowie 23.400 der R-Klasse.
Daimler steckt 2,4 Milliarden Dollar ins US-Werk
Bereits im Oktober hatte Daimler mitgeteilt, in Tuscaloosa künftig fünf statt bisher drei Mercedes-Modelle bauen zu wollen. In den nächsten Jahren sollen dort 1.400 neue Jobs entstehen. Zwischen 2010 und 2014 stecken die Schwaben insgesamt 2,4 Milliarden Dollar (1,75 Milliarden Euro) in den Standort.
Im Jahr 2013 sollen der Zeitschrift zufolge nach derzeitigen Erwartungen “lebenszyklusbedingt” von der R-Klasse nur noch 18.000 Stück vom Band rollen, von der M-Klasse 110.000 Einheiten. Die Produktion des SUV-Modells GL soll 2013 dagegen auf 50.000 Einheiten ausgebaut werden. Zudem beginnen 2013 die Umbauarbeiten für die Integration der C-Klasse in Tuscaloosa, deren Anlauf für 2014 geplant ist.
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dpa/kru





