Großkonzerne wollen Elektroautos fördern
Um Elektroautos in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen, schließen sich sechs Unternehmen aus der Auto- und Energiebranche zusammen.

Die Konsortialpartner bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung. - Bild: Bosch
Gemeinsam wollen BMW, Bosch und Daimler sowie EnBW, RWE und Siemens eine einfache Plattform für den Datenaustausch zwischen Fahrzeugen und Ladestationen entwickeln, wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Dazu soll im ersten Halbjahr 2012 ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet werden. Ziel ist es, die Stromkosten unabhängig vom Anbieter abrechnen zu können. Zu den geplanten Investitionen wurden zunächst keine Angaben gemacht.
Dienstleistern aus unterschiedlichsten Branchen im Bereich der Elektromobilität und ihren Kunden soll die offene Plattform die Nutzung einer bundesweiten Infrastruktur zu marktfähigen Kosten ermöglichen. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, dass mit neuen nutzerorientierten Geschäftsmodellen auch eine schnelle Marktdurchdringung und eine höhere Akzeptanz der Elektromobilität erreicht werden kann.
Die Bundesregierung hat das Ziel ausgegeben, dass bis 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen unterwegs sein sollen. Die Unternehmen wollen das elektrische Fahren durch die geplante Standardisierung komfortabler machen. Noch gelten die Wagen wegen der hohen Batteriekosten in der Anschaffung als teuer. Bislang sind auch nur wenige rein elektrisch betriebene Modelle, vor allem ausländischer Hersteller, auf dem Markt.
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dpa/kru





